Wie wir arbeiten
Der Umzugsbetrieb in Leegebruch
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Unser Betrieb sitzt in Leegebruch und arbeitet im Ort, in den Ortsteilen der Nachbargemeinde Oberkrämer, im übrigen Landkreis Oberhavel und auf festen Strecken darüber hinaus. Diese Seite erklärt unsere Rechenweise und den Ablauf eines Termins. Alles, wofür wir keinen Beleg haben, fehlt hier bewusst: kein Gründungsjahr, keine Beschäftigtenzahl, keine Auszeichnung.
- Der Sitz liegt im Ort; die sechs Nachbarorte mit eigener Seite sind 3,1 bis 9,5 Kilometer entfernt
- Wir messen vor Ort auf und rechnen in Kubikmetern, nicht in Quadratmetern
- Jeder Posten steht einzeln, damit sich das Angebot neben ein zweites legen lässt
- Springt ein Partnerbetrieb ein, erfahren Sie das beim Angebot und nicht am Termin
Der Unterschied zur Stadt
Die Rechnung folgt hier anderen Größen
Über den Aufwand entscheidet nicht das Stockwerk, sondern die Zahl der Nebenräume und die Strecke dazwischen.
Leegebruch wurde am 1. Dezember 1928 als eigenständige Landgemeinde gegründet und ab 1936 planmäßig zur Werkssiedlung ausgebaut, weil das damals beschlossene Flugzeugwerk in Oranienburg Wohnraum für seine Beschäftigten brauchte. Bis 1939 entstanden dabei rund 1.200 Doppel- und Einzelhäuser mit Gärten von 450 bis 1.000 Quadratmetern. Daher rühren die geraden Straßenzüge, die einheitlichen Haustypen und die Gärten hinter fast jedem Haus. Wer heute hier auszieht, verlässt in aller Regel kein Treppenhaus, sondern ein Grundstück mit Vorgarten, Zufahrt, Keller und mindestens einem Nebengebäude.
Zwei Größen verschieben sich dadurch. Die Menge lässt sich schwerer abschätzen, weil ein erheblicher Teil des Hausrats gar nicht in den Wohnräumen steht, sondern in Garage, Schuppen, Gartenhaus und unter dem Dach. Und der Weg wird zum Taktgeber: Hält der Wagen direkt am Zaun oder vierzig Meter weiter, macht das bei einem vollen Haushalt mehrere Stunden Unterschied. Beides schauen wir uns beim Aufmaß an, und beides erscheint danach als eigene Zeile im Angebot.
Dazu kommt die Lage des Ortes selbst. Leegebruch liegt in einer Senke der Havelniederung und ist von Wiesen und Wald umgeben; die Wohnstraßen sind für Anlieger gebaut worden, nicht für Möbelkoffer. Wo der große Wagen nicht durchkommt, pendelt ein kleinerer zwischen Haustür und Standplatz. Das ist keine Notlösung, sondern eine Rechenaufgabe, die vor dem Termin gelöst wird und nicht an ihm. Für Ziele im Landkreis Oberhavel berechnen wir keine gesonderte Anfahrt. Führt der Auftrag darüber hinaus, erscheint die Anfahrt vorab als eigene Zeile mit Betrag im Angebot.
Sechs feste Schritte
Sechs Schritte, bei jedem Auftrag dieselben
Ob ein Zimmer oder ein ganzes Haus: an der Abfolge ändert das nichts.
- Zuhören kommt vor Rechnen
Unsere erste Frage gilt nicht der Zimmerzahl, sondern dem, was diesen Termin schwierig macht. In dieser Gegend ist das fast immer der Weg und fast nie die Menge.
- Aufmessen statt schätzen
Zimmer, Keller, Garage, Gartenhaus und Dachboden werden angesehen und in Kubikmeter umgerechnet. Ein Grundriss zeigt davon bestenfalls die Hälfte.
- Standplatz bestimmen
Wo darf der Wagen halten, wie breit ist die Fahrbahn dort, wie viele Meter sind es bis zur Tür. Diese drei Zahlen verschieben den Tag stärker als jede Kiste.
- Alles einzeln aufschreiben
Fahrzeug, Besetzung, Beginn, Packmittel, Entsorgung, Lager. Wer nicht erkennt, wofür er zahlt, kann zwei Angebote auch nicht nebeneinanderlegen.
- Die Folge am Termin einhalten
Erst geht auf den Wagen, was mitkommt, danach kommt heraus, was wegsoll. Das hält die Wege frei und spart jedes doppelte Anfassen.
- Nach dem Angebot abrechnen
Taucht am Umzugstag etwas Zusätzliches auf, reden wir vorher darüber, und es bekommt eine eigene Zeile. Überraschungen auf der Rechnung gibt es nicht.
Was hier nicht steht
Drei Angaben, die Sie auf dieser Seite vergeblich suchen
Wir lassen sie bewusst weg, und der Grund ist in allen drei Fällen derselbe.
Auf vielen Umzugsseiten stehen Zahlen, die niemand prüfen kann: Gründungsjahre, Mitarbeiterzahlen, Umzüge pro Jahr, Zufriedenheitsquoten. Sie kosten nichts, sie klingen gut, und sie sagen nichts. Wir verzichten darauf, weil eine unbelegte Zahl das Gegenteil dessen bewirkt, wofür sie gedacht war, sobald jemand nachfragt.
- Keine Jahreszahl über die Dauer des Betriebs, solange sie nicht öffentlich nachprüfbar ist.
- Keine Zahl zu Fahrzeugen oder Beschäftigten, weil sich beides von Auftrag zu Auftrag ändert.
- Keine Quote zufriedener Kunden und keine Note. Was zählt, ist das Angebot, das Sie in der Hand halten.
Was stattdessen zusagbar ist, steht in den Punkten unter diesem Abschnitt: eine feste Besetzung, eigene Fahrzeuge, ein kostenloses Aufmaß, ein Betrag, der hält, und die gesetzliche Umzugshaftung. Jeder dieser Punkte lässt sich am Termin überprüfen.
Belegbar, nicht behauptet
Zusagen, die den Umzugstag überstehen
Jeder Punkt hier lässt sich am Termin nachprüfen. Das ist der Grund, warum er hier steht.
- Sie bekommen eine eingespielte Mannschaft und keine wechselnde Aushilfsbesetzung
- Die Wagen stehen auf unserem eigenen Hof, angemietet wird für Ihren Termin nichts
- Es gilt die gesetzliche Umzugshaftung nach Paragraf 451e HGB: 620 Euro je Kubikmeter Laderaum
- Wir kommen vorbei, messen auf und rechnen; kosten tut das nichts und binden tut es Sie auch nicht
- Auf langen Strecken springt ein Partnerbetrieb ein, und zwar immer derselbe Kreis
- Montag bis Freitag, 09:00 bis 18:00 Uhr sitzt jemand am Telefon; Ihre Anfrage über das Formular landet auch nachts bei uns
Fragen zum Betrieb
Sieben Punkte, die vor der Beauftragung häufig noch offen sind.
Warum sitzt der Betrieb in Leegebruch und nicht in Oranienburg?
Weil das Fahrgebiet hier beginnt. Bis in die Ortsmitte von Oranienburg sind es 7,0 Straßenkilometer, nach Velten 5,4 und nach Bärenklau 3,1; die Werte stammen aus einer eigenen Abfrage vom 31. August 2026, Router OSRM auf Kartendaten von OpenStreetMap, Startpunkt Eichenallee. Wer von weiter her anrückt, verbringt diese Zeit auf der Straße, und bezahlt wird sie am Ende trotzdem.
Mit wie vielen Fahrzeugen und Leuten arbeiten Sie?
Darauf antworten wir bewusst nicht mit einer Zahl, weil eine unbelegte Zahl nichts wert ist. Zusagen lässt sich anderes: Es kommt eine Mannschaft, die miteinander eingespielt ist, und die Fahrzeuge stehen auf unserem Hof. Falls ein Termin nur über einen Partnerbetrieb zu halten wäre, erfahren Sie das vorher und nicht am Morgen.
Geben Sie Aufträge an andere Betriebe weiter?
Auf weiten Strecken ja, und dort immer an denselben Kreis. Das ist keine Verlegenheitslösung, sondern die Voraussetzung dafür, dass sich eine Rückladung überhaupt organisieren lässt. Alles im eigenen Fahrgebiet fahren wir selbst.
Wer haftet, wenn etwas kaputtgeht?
Es gilt die gesetzliche Umzugshaftung, gerechnet je Kubikmeter Laderaum. Offensichtliche Schäden melden Sie bis zum Tag nach der Ablieferung, verdeckte innerhalb von zwei Wochen. Eine zusätzliche Transportversicherung führen wir nicht und behaupten das deshalb auch nicht.
Bekommt man bei Ihnen kurzfristig einen Termin?
Öfter, als die meisten vermuten. Vereinbarte Tage werden laufend verschoben, dadurch wird Kapazität wieder frei. Ein Anruf lohnt sich also selbst dann, wenn der Wunschtag in derselben Woche liegt. Rund um den Ersten und in den Ferien sind zwei bis drei Wochen Vorlauf trotzdem die ruhigere Lösung.
Wo stehen die eingelagerten Sachen?
In einem eigenen Lager, aufgeteilt in Boxen nach Kubikmetern und nach Tagen abgerechnet. Die Adresse geben wir nicht öffentlich bekannt. Für die Abwicklung ändert das nichts, weil Anlieferung und Abholung als eigene Fahrten im Angebot stehen und wir die Ladung bringen und wieder holen.
Arbeiten Sie auch außerhalb des Landkreises?
Für Ziele im Landkreis Oberhavel berechnen wir keine gesonderte Anfahrt. Führt der Auftrag darüber hinaus, erscheint die Anfahrt vorab als eigene Zeile mit Betrag im Angebot.
Sehen Sie es sich beim Aufmaß an
Eine halbe Stunde am Küchentisch sagt mehr über einen Betrieb aus als jede Seite im Netz.