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Haushaltsauflösung in Leegebruch
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Bei einer Haushaltsauflösung wird die gesamte Anschrift geleert und besenrein übergeben, vom Wohnzimmer bis zum Gartenhaus. Anlass ist meistens ein Todesfall, der Wechsel in ein Pflegeheim, eine Kündigung oder der Verkauf des Hauses. Wir arbeiten in einer Reihenfolge, die Unterlagen und Persönliches zuerst sichert und erst danach räumt. Am Ende steht der Rundgang mit dem Vermieter und das Protokoll.
- Unterlagen, Fotos und Persönliches werden gesichert, bevor der erste Karton das Haus verlässt
- Geräumt wird die ganze Anschrift, Nebengebäude und Garten eingeschlossen
- Die Räume werden besenrein übergeben, der Termin dafür steht vorher fest
- Wir richten uns nach dem Datum, das Vertrag oder Vermieter vorgibt, und planen rückwärts
Vier Anlässe
Woraus eine Auflösung entsteht
Der Anlass bestimmt, wer entscheiden darf und wie viel Zeit bleibt.
Nach einem Todesfall steht die Wohnung eines Menschen, der nicht mehr gefragt werden kann. Beim Wechsel in ein Pflegeheim ist die Person da, kann sich aber nicht mehr selbst kümmern. Bei einer Kündigung oder einem Verkauf gibt ein Datum den Takt vor. Die Arbeit ist in allen vier Fällen ähnlich, die Entscheidungswege sind es nicht.
Wir fragen deshalb zuerst, wer beauftragen darf und wer den Endtermin gesetzt hat. Bei mehreren Erben brauchen wir eine Person, die für alle spricht, und die Bestätigung, dass die Übrigen einverstanden sind. Ohne diese Klärung fangen wir nicht an, denn ein geräumtes Haus lässt sich nicht zurückholen.
Der Ton bleibt dabei sachlich. Wir kommen als Betrieb und nicht als Trauerbegleitung, wissen aber, dass in diesen Räumen ein Leben stattgefunden hat. Es wird nichts kommentiert, nichts bewertet und nichts weggeworfen, was nicht vorher besprochen ist.
Papiere zuerst
Was gesichert wird, bevor geräumt wird
Unterlagen tauchen selten dort auf, wo man sie vermutet.
Bevor ein Stück das Haus verlässt, gehen wir die Stellen durch, an denen Papiere liegen: Schreibtisch, Kommoden, Nachttische, Ordner im Regal, Kartons auf dem Dachboden, die Schublade in der Küche, Taschen in Schränken, sogar zwischen Buchseiten. Alles, was nach Unterlage, Ausweis oder Schlüssel aussieht, kommt in bereitgestellte Kisten.
Diese Kisten sehen wir nicht durch. Sie gehen an die Person, die den Auftrag erteilt hat, und werden dort in Ruhe gesichtet. Erst danach kann entschieden werden, was aufbewahrt wird, was zu einer Behörde muss und was vernichtet werden kann.
Wichtig ist allein die Reihenfolge, denn in fast jedem Haushalt findet sich etwas, das noch gebraucht wird: laufende Verträge, Policen, Rentenbescheide, Zugangsdaten, Schlüssel zu einem Schließfach, ein Sparbuch. Liegt das Papier erst in der Fuhre, ist es weg.
- Ausweise, Urkunden, Stammbuch, Rentenunterlagen
- Verträge, Policen, Kontoauszüge, Rechnungen der letzten Jahre
- Schlüssel, Zweitschlüssel und alles, was zu einem Schloss gehört
- Fotos, Briefe, Alben, Tagebücher, Notizbücher
- Schmuck, Münzen, Uhren und Bargeld aus Schubladen und Taschen
Persönliches
Wenn an jedem Gegenstand etwas hängt
Nicht die Menge ist das Problem, sondern die Bedeutung einzelner Stücke.
Angehörige unterschätzen fast immer, wie lange sie an einem einzigen Regal stehen bleiben. Deshalb trennen wir den Teil, in dem ausgewählt wird, vom Räumen. Sie gehen an einem eigenen Tag durch das Haus und markieren, was bleibt; wir kommen danach und fassen nur an, was nicht markiert ist.
Für alle, die weiter weg wohnen oder es zeitlich nicht schaffen, gibt es einen zweiten Weg. Wir fotografieren, was uns bedeutsam erscheint, und fragen nach, bevor es weggeht. Das verlängert den Termin, verhindert aber die Anrufe, die eine Woche später kommen.
Und es gibt Dinge, über die niemand entscheiden will. Die kommen in einen Karton mit Datum und gehen ins Lager, statt in die Fuhre. Ein Karton, der ein halbes Jahr steht, lässt sich später noch öffnen; ein Stück auf der Ladefläche nicht mehr.
Termine und Fristen
Wer das Enddatum vorgibt
Wir planen rückwärts von dem Tag, an dem die Anschrift frei sein muss.
Der wichtigste Satz vor jeder Planung lautet: Wann muss die Wohnung übergeben sein? Steht dieses Datum, ergibt sich der Rest von allein. Wir rechnen zurück über den Übergabetermin, die Endreinigung, die Räumung und den Tag, an dem Sie Persönliches aussuchen.
Bei einer Mietwohnung steht die Frist im Vertrag; nach einem Todesfall haben Erben ein außerordentliches Kündigungsrecht. Welche Frist im Einzelfall greift, sagt Ihnen der Vermieter oder ein Rechtsbeistand. Wir richten uns nach dem Datum, das Sie uns nennen, und weisen darauf hin, wenn es aus unserer Sicht zu knapp liegt.
Einige Tage Puffer zwischen Räumung und Übergabe sind viel wert. In dieser Zeit lassen sich die Kleinigkeiten erledigen, die immer auftauchen: eine übersehene Kellerecke, ein Schlüssel beim Nachbarn, eine Lampe, die noch abgenommen werden muss.
Bis besenrein
Vom vollen Haus zur leeren Anschrift
Geräumt wird von oben nach unten, damit nichts zweimal angefasst wird.
Wir beginnen auf dem Dachboden und arbeiten uns nach unten, weil ohnehin alles durch das Erdgeschoss muss. Möbel werden zerlegt, wenn sie sonst nicht durch Treppe oder Tür gehen; das spart Kraft und schont die Zargen, die bei der Übergabe wieder angesehen werden.
Draußen entstehen die getrennten Ladungen. Der Unterschied zu einem einzelnen Nebenraum liegt in der Menge: Ein ganzes Haus ergibt mehrere Fahrten, und die Öffnungszeiten der Annahmestellen begrenzen den Tag stärker als alles andere. Deshalb planen wir die Fahrten und nicht nur die Kräfte.
Zum Schluss wird gefegt, Haken und Dübelreste kommen aus der Wand, Gardinenschienen ab, Kellerregale auseinander. Besenrein heißt leer und gefegt, nicht renoviert. Verlangt der Vertrag mehr, planen wir das gesondert und sagen es vorher, statt am Übergabetag darüber zu diskutieren.
- Datum der Übergabe festhalten und von dort rückwärts planen
- Unterlagen und Persönliches sichern, Kisten an die Auftraggeber übergeben
- Aussuchen, was in der Familie bleibt, und getrennt liefern oder einlagern
- Räumen von oben nach unten, Fraktionen trennen, Nebengebäude einschließen
- Fegen, letzte Reste entfernen, Räume gemeinsam abnehmen
- Übergabe an den Vermieter, Protokoll, Schlüssel zurückgeben
Der letzte Rundgang
Übergabe und Protokoll
Am Ende zählt, was im Protokoll steht, nicht das, was besprochen wurde.
Beim Übergabetermin wird der Zustand der Räume festgehalten, Zählerstände werden notiert und die Zahl der Schlüssel aufgeschrieben. Machen Sie vorher Fotos von jedem Raum, auch von Keller, Garage und Gartenhaus. Das ist die einfachste Absicherung, falls Wochen später über einen Schaden gesprochen wird.
Auf Wunsch kommen wir mit und können sagen, in welchem Zustand wir die Räume übernommen und was wir mitgenommen haben. Unterschrieben wird das Protokoll von Vermieter und Auftraggeber. Was uns auffällt, sprechen wir vorher an, damit es nicht am Übergabetag zum ersten Mal auf den Tisch kommt.
Für Ziele im Landkreis Oberhavel berechnen wir keine gesonderte Anfahrt. Führt der Auftrag darüber hinaus, erscheint die Anfahrt vorab als eigene Zeile mit Betrag im Angebot.
In Zahlen
Welche Frist wann läuft
Wer den Endtermin vorgibt, hängt am Anlass. Danach richtet sich, wie viel Vorlauf die Räumung hat.
| Anlass | Wer den Endtermin vorgibt | Was zuerst geklärt wird |
|---|---|---|
| Todesfall | Vermieter und Erben gemeinsam | Wer beauftragen darf und ob sich die Erben einig sind |
| Wechsel ins Pflegeheim | Angehörige und Einrichtung | Was in das neue Zimmer mitgeht und was verwahrt wird |
| Kündigung durch den Mieter | Der Mietvertrag | Das Datum der Rückgabe und der Zustand, den der Vertrag verlangt |
| Kündigung durch den Vermieter | Das Kündigungsschreiben | Ob die Frist noch läuft und wer die Räumung bezahlt |
| Verkauf des Hauses | Der Kaufvertrag | Ab wann der Käufer das Grundstück betritt und was übernommen wird |
Rückwärts planen
Nennen Sie uns den Tag der Übergabe
Von diesem Datum aus legen wir Aufmaß, Räumung und Reinigung so, dass die Frist ohne Hetze eingehalten wird.
- Sie zahlen am Ende die Summe, die vorher im Angebot stand; nachgerechnet wird nichts
- Sie bekommen eine eingespielte Mannschaft und keine wechselnde Aushilfsbesetzung
- Die Wagen stehen auf unserem eigenen Hof, angemietet wird für Ihren Termin nichts
- Auf langen Strecken springt ein Partnerbetrieb ein, und zwar immer derselbe Kreis
Häufige Fragen zur Auflösung eines Haushalts
Die Punkte, bei denen Erben und Angehörige Sicherheit brauchen, bevor etwas beginnt.
Wer darf eine Haushaltsauflösung beauftragen?
Wer über die Wohnung verfügen darf. Nach einem Todesfall sind das die Erben, häufig mehrere Personen gemeinsam. Wir brauchen deshalb eine Ansprechperson, die für alle spricht, und die Bestätigung, dass die Übrigen einverstanden sind. Solange das nicht geklärt ist, räumen wir nicht, auch wenn der Vermieter drängt. Diese eine Rückfrage erspart allen Beteiligten viel Ärger.
Was geschieht mit Fotos, Briefen und Dokumenten?
Die werden nicht entsorgt, sondern gesammelt. Wir stellen Kisten bereit und legen alles hinein, was persönlich ist oder nach Unterlage aussieht: Ordner, Briefe, Alben, Urkunden, alte Ausweise. Diese Kisten gehen an Sie und werden von uns nicht durchgesehen. Erst wenn Sie sie gesichtet haben, kann entschieden werden, was davon vernichtet wird.
Wie schnell muss es nach einem Todesfall gehen?
Meistens weniger schnell, als es sich anfühlt. Maßgeblich ist das Datum, zu dem die Wohnung zurückgegeben wird, und das ergibt sich aus dem Mietvertrag und der Absprache mit dem Vermieter. Klären Sie zuerst dieses Datum, dann planen wir rückwärts. Alles, was vorher entschieden wird, wird unter Druck entschieden und selten gut.
Kann Verwertbares gegen die Kosten gerechnet werden?
Findet sich beim Räumen etwas Verwertbares, sagen wir Ihnen das und stellen es beiseite. Es kommt aber selten so viel zusammen, dass es den Aufwand deckt, und deshalb versprechen wir nichts, was wir vor dem ersten Blick in die Räume nicht wissen können. Über solche Stücke entscheiden Sie und nicht wir.
Räumen Sie Garage, Schuppen und Garten mit?
Ja, bei einer vollständigen Auflösung gehört das dazu, sonst bleibt am Übergabetag genau dort etwas stehen. Gemeint sind Gartengerät, Reifen, Regale, Reste von Baumaterial und der Inhalt des Gartenhauses. Sagen Sie beim Aufmaß, ob auch Gartenmöbel, Pflanzkübel oder ein Gerätehaus verschwinden sollen, denn das ändert Laderaum und Zahl der Fahrten.
Was heißt besenrein genau?
Ausgeräumt, gefegt, Böden frei, Schränke leer, keine Reste in Ecken und Nischen. Nicht enthalten sind Malerarbeiten, das Entfernen von Tapeten, Bodenbelägen oder Silikonfugen und alles Weitere, was zur Renovierung gehört. Verlangt der Vertrag mehr als besenrein, sagen Sie es vorher, dann planen wir es getrennt ein oder nennen Ihnen den Umfang.
Sind Sie beim Übergabetermin dabei?
Auf Wunsch ja. Sinnvoll ist es, wenn zwischen Räumung und Rückgabe nur ein Tag liegt oder wenn zu erwarten ist, dass über den Zustand gesprochen wird. Wir gehen dann mit durch die Räume und können sagen, was wir vorgefunden und was wir mitgenommen haben. Unterschrieben wird das Protokoll von Vermieter und Auftraggeber.
Wie lange dauert die Auflösung eines ganzen Hauses?
Ein Haus mit Keller, Dachboden, Garage und Schuppen ist selten an einem Tag erledigt. Wir rechnen in Laderaum und in Fahrten zur Annahmestelle, und deren Öffnungszeiten begrenzen den Tag stärker als die Zahl der Kräfte. Nach dem Aufmaß nennen wir Ihnen die Zahl der Tage und legen sie so, dass der Übergabetermin sicher steht.
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Erzählen Sie uns kurz, worum es geht
Alte Adresse, neue Adresse, grober Umfang und ein Wunschmonat: mehr braucht die erste Einschätzung nicht.